- Autogenes Training: Schultz entwickelte mit dem Autogenen Training eine Technik, die unabhängig vom kulturellen Umfeld und der Weltanschauung anwendbar sein sollte.
- autogene Training: Da man in dem durch das autogene Training hervorgerufenen Zustand eingeschränkten Bewusstseins besonders empfänglich für suggestive Selbstbeeinflussung ist, kann es durch geeignete formelhafte Vorstellungen eingesetzt werden, um sich das Rauchen, Trinken und ähnliche Suchten abzugewöhnen.
- Buch: Es wurde vom Berliner Nervenarzt Johannes Heinrich Schultz entwickelt und 1932 in seinem Buch "Das autogene Training" publiziert.
- Selbsthilfemethode: Auf diesen Erfahrungen aufbauend entwickelte er nach wissenschaftlichen Prinzipien eine Selbsthilfemethode, die er 1932 in seinem Buch "Das autogene Training" veröffentlichte.
- Autosuggestion: Das autogene Training ist eine auf Autosuggestion basierende Technik zur Entspannung.
- Entspannung: Grundlage hierfür war seine Entdeckung, dass die meisten Menschen in der Lage sind, einen Zustand tiefer Entspannung allein mit Hilfe ihrer Vorstellungskraft zu erreichen.
- Methoden: Die ursprünglichen Methoden wurden im Laufe des 20. Jahrhunderts aufgrund neuer Erkenntnisse erweitert.
- Selbstbeeinflussung: Methoden der Entspannung und Selbstbeeinflussung waren schon seit der Antike bekannt, beispielsweise in der indischen Yogalehre oder der japanischen Zen-Meditation.
- psychosomatische: Heute ist das Autogene Training eine weit verbreitete Methode, um Stress und psychosomatische Störungen zu bekämpfen.
- Einzelkursen: Das autogene Training wird meistens in Gruppen-, seltener in Einzelkursen innerhalb einiger Wochen erlernt.
- erlernt: Es kann aber auch im Selbststudium erlernt werden.
- Übungen der Unterstufe: Wenn die "zudeckenden" Übungen der Unterstufe nicht ausreichen, kann das Übungsprogramm durch die Oberstufe erweitert werden.
- Oberstufe: Voraussetzung für die Übungen der Oberstufe ist die vollständige Beherrschung der Übungen der Unterstufe.
- Übungen: Sie besteht üblicherweise aus sechs Übungen, die nacheinander Schwere und Wärme in den Armen und Beinen, eine Beruhigung des Pulses und der Atmung, Wärme im Sonnengeflecht und Kühle der Stirn durch Selbst-Suggestion hervorrufen sollen.
- vollkommen: Für viele Zwecke sind die Übungen der Unterstufe vollkommen ausreichend.
- Übende: Die Übungen bestehen aus kurzen formelhaften Vorstellungen, die sich der Übende konzentriert mehrere Male im Geiste vorsagt.
- Vorstellungen: Dabei versucht er, sich diese Vorstellungen möglichst intensiv vor Augen zu führen.
- Einsichten: Sie ist mit der psychotherapeutischen Tiefenanalyse vergleichbar, jedoch werden die Einsichten vom Übenden selbständig ohne Hilfe eines Therapeuten erarbeitet.
- Trainings: Der Übende nimmt zu Beginn des Trainings eine bequeme Haltung ein.
- Haltung: Anfänger tun sich häufig leichter, im Liegen zu trainieren, prinzipiell kann aber in jeder Haltung trainiert werden, in der die Muskeln vollkommen entspannt werden können.
- Unterstufe: Die Unterstufe des autogenen Trainings dient vor allem der Entspannung.
- Audiokassette: Hierzu gibt es inzwischen viele Bücher, die häufig zusätzlich mit einer Audiokassette oder CD ausgestattet sind.
- bekämpfen: Es kann weiter dazu dienen, psychosomatische Beschwerden wie Kopfschmerzen oder Verdauungsstörungen zu bekämpfen.
- sichereren: Es kann hierdurch einem sichereren Auftreten in der Öffentlichkeit oder im persönlichen Umfeld dienen.
- kann: Als Entspannungstechnik kann es beispielsweise bei Nervosität, Schlafstörungen etc. eingesetzt werden.
- Nervenenden: Die so genannte Rücknahme, ein künstliches "Aufwachen" mit einem der Aktivierung der Nervenenden dienenden Strecken schließt die Übungen ab.
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